Who is Luis? Ein Maulwurf unter Verdacht

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Im Gemüsebeet stimmt etwas nicht.

Karotten, Kürbisse, Radieschen, Gurken – irgendwer war da. Und weil Luis nun einmal ein Maulwurf ist, sieht die Sache für ihn nicht besonders gut aus. Unfair? Vielleicht. Aber einer muss ja anfangen zu ermitteln.

Who is Luis? ist ein kooperatives Deduktionsspiel für Kinder. Es wird also nicht gegeneinander gespielt, sondern gemeinsam herausgefunden, was passiert ist. Wer war wo? Was wurde geklaut? Wann? Und mit welcher Kopfbedeckung? Sehr wichtige Fragen, wie sich herausstellt.

Die Hinweise werden nach und nach gesammelt und kombiniert. Man deckt Karten auf, vergleicht, schließt aus und merkt ziemlich schnell: Einfach nur raten bringt hier wenig. Kinder müssen genau hinschauen und gemeinsam überlegen. Das macht Spaß, ohne dass es sich gleich nach Gehirnjogging mit Gemüse anfühlt.

Gut funktioniert auch der kleine Entschlüsselungsmechanismus mit den Lochkarten. Der ist simpel genug, damit Kinder schnell verstehen, was zu tun ist, aber trotzdem spannend genug, um sich wie echte Detektivarbeit anzufühlen. Und ja, die Hummel hilft auch mit. Warum nicht.

Eine Runde dauert ungefähr 15 Minuten. Also kurz genug, um niemanden zu verlieren, aber lang genug, damit wirklich ein kleiner Fall entsteht. Wer möchte, kann den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Und wenn gerade niemand mitspielen will, funktioniert das Ganze auch allein.

Für mich ist Who is Luis? ein sehr sympathisches Kinderspiel, weil es ruhig bleibt, ohne langweilig zu sein. Kein lautes Wettrennen, kein großes Drama. Nur ein Gemüsebeet, ein paar Hinweise und ein Maulwurf, der sich erklären muss.

Who is Luis?. Kooperatives Deduktionsspiel ab 7 Jahren, 1–5 Spieler, ca. 15 Minuten. Erschienen bei Piatnik.

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