Good Read. Kids Edition. Teddy geht schwimmen.

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Schwimmbad kann ziemlich viel sein. Laut, aufregend, voll, nass, überall Eindrücke. Für manche Kinder das absolute Highlight. Für andere erst einmal ganz schön viel auf einmal.

Teddy geht schwimmen von Johanna Thydell greift genau dieses Gefühl auf.

Im Mittelpunkt stehen Tove und ihr Kuschelfreund Basse. Wobei schnell klar wird, dass hier eigentlich Basse die heimliche Hauptrolle spielt. Denn aus seiner Sicht ist das Schwimmbad alles andere als entspannt. Das Wasser wirkt riesig, alles ist in Bewegung und so richtig sicher fühlt sich nichts an.

Kommt einem irgendwie bekannt vor.

Was ich an dem Buch mag: Mut wird hier nicht groß aufgeladen oder dramatisch erzählt. Kein plötzlichiges Jetzt ist alles gut. Sondern eher so, wie es oft wirklich läuft. Unsicher sein, zweifeln, trotzdem dableiben.

Basse hat Angst. Und geht trotzdem mit.

Die Geschichte erzählt sehr fein von neuen Situationen, Überforderung und diesem kleinen bisschen Überwindung, das manchmal nötig ist. Ohne große Botschaft, ohne pädagogischen Zeigefinger.

Auch optisch gefällt mir das Buch richtig gut. Die Illustrationen sind weich, stimmungsvoll und schaffen genau diese Mischung aus Unsicherheit, Nähe und Geborgenheit.

Ein schönes Bilderbuch über Mut, Freundschaft und darüber, dass vieles leichter wird, wenn jemand an unserer Seite bleibt.

Und ganz ehrlich, ziemlich passend vor dem nächsten Schwimmbadbesuch.

Teddy geht schwimmen. 32 Seiten mit farbigen Abbildungen. Ab 3 Jahren. Erschienenen Thienemann. 

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