Wenn alle daheim kränkeln: kleine Rituale, die uns durch die Tage bringen

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Es gibt diese Phasen im Jahr, in denen man das Gefühl hat, die Erkältungen machen einfach reihum die Runde. Kaum ist ein Kind wieder fit, niest das nächste – und irgendwann liegt man selbst halb unter der Decke, halb auf dem Wohnzimmerteppich, während jemand nach einer Banane ruft. Genau für solche Tage haben wir bei uns ein paar kleine Rituale entwickelt, die den Alltag nicht gesünder machen – aber definitiv sanfter.

Frische Orangen – unser kleines Morgenritual

Wenn die Nase läuft oder die Stimmung am Boden ist, presse ich morgens gern ein paar Orangen aus. Wir verwenden dafür die kabellose KitchenAid GO Zitruspresse – ich mag, dass sie so unkompliziert ist, und die Kinder dürfen immer selbst ausquetschen. Das macht den Saft irgendwie noch besser.
Wir verdünnen ihn oft ein bisschen mit Wasser, damit’s milder ist und die Kleinen ihn besser vertragen.

Tee-Zeit statt Hektik

Bei uns läuft im Winter fast durchgehend ein Wasserkocher. Besonders die Sonnentor-Tees mögen die Kinder – Kutz Kutz ist der Klassiker, aber auch Durststiller, Schlaf gut und Familienzeit gehen immer.
Es hat etwas unglaublich Beruhigendes, wenn alle mit warmen Tassen auf der Couch sitzen. Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Händewaschen – aber bitte mit Lieblingsduft

Wir haben gelernt: Kinder waschen sich deutlich motivierter die Hände, wenn die Seife gut riecht. Bei uns stehen abwechselnd die Honey I Washed the Kids-Seife von Lush und das Nivea Baby Kopf-bis-Fuß Waschgel im Bad. Beide sind mild und schäumen gut – und wenn es gut riecht, wird automatisch länger gewaschen. Win-win.

Bücher, die Ablenken (und nebenbei Wissen schenken)

Wenn wir krank daheim sind, lesen wir viel – oft stapelweise. Gerade beliebt: Wie kommt der Popel in die Nase? von DK.
Ich schwöre, noch nie hat ein Buch das Thema Nase, Erkältung und Körper so charmant erklärt. Und ja, Kinder lieben Popelgeschichten. Immer.

Einfach machen, was geht

An kranken Tagen ist unser Anspruch minimal: frische Luft für ein paar Minuten, ein ruhiger Spaziergang im Buggy, ein kurzer Osterhase-im-Schnee-Fantasy-Moment am Fenster.
Und wenn gar nichts geht, dann eben Couch, Hörspiel und zwischendurch eine Schüssel Nudeln. Kein schlechtes Gewissen – wirklich niemand isst an kranken Tagen bunt und ausgewogen.

Kleine Momente der Nähe

Was ich an solchen Tagen am meisten schätze: Kinder sind plötzlich ein bisschen kuscheliger. Wir machen es uns dann oft gemeinsam im Bett gemütlich, mit Wärmflasche und Tee. Manchmal schlafen wir sogar zu dritt ein – nicht ideal für Rücken und Nacken, aber gut fürs Herz.

Halte durch!

Kranksein mit Kindern ist nie glamourös. Aber es bringt kleine Rituale hervor, die uns im Alltag gut tun – nicht nur in Erkältungszeiten.
Frischer Saft, milder Tee, warme Hände, kuschelige Momente und ein Buch, über das alle lachen können: Manchmal reicht das schon, um sich ein kleines Stück besser zu fühlen. 

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