Der Name ist Programm. Und ja, Kinder finden das sofort extrem lustig.

Ein kleiner Fisch, dessen Kopf aussieht wie ein Popo. Mehr braucht es eigentlich nicht, um die Dynamik zu starten. Die anderen lachen, er lacht mit. Am Anfang funktioniert das noch.

Irgendwann kippt es.

Der Popofisch taucht ab. Weg von oben, weg vom Lärm, weg von den immer gleichen Reaktionen. Unten trifft er auf den Käsefisch. Auch speziell, auch nicht einordenbar. Und plötzlich ist Anderssein kein Problem mehr, sondern einfach gegeben.

Das Buch macht daraus keine große Moralgeschichte. Es bleibt leicht, fast beiläufig. Genau deshalb funktioniert es. Kinder verstehen sofort, worum es geht, ohne dass es erklärt werden muss.

Die Illustrationen sind laut, verspielt, ein bisschen drüber – im besten Sinn. Viel Bewegung, viel Humor, viel zu entdecken.

Und ganz ehrlich: Bei uns wird viel gelacht beim Lesen. Wirklich viel.

Popofisch. Aus dem Französischen von Marie Gamillscheg. Pauline Pinson und Magali Le Huche. 32 Seiten mit farbigen Abbildungen. Ab 4 Jahren. Erschienen bei Leykam. 

.press samples + affiliate links.