Es geht ums Entdecken. Nicht linear, nicht von vorne nach hinten – eher so, wie man sich tatsächlich durch ein Museum bewegt. Ein Raum, noch einer, dann bleibt man irgendwo hängen.

Dinosaurier, Kunst, Fahrzeuge, Meereswelten – jede Seite ist eine eigene kleine Welt. Und überall passiert etwas. Figuren tauchen auf, verschwinden wieder, Geschichten laufen nebenbei mit.

Was gut funktioniert: diese Fülle. Es ist viel, aber nie zu viel. Man schaut, entdeckt, geht zurück, findet plötzlich etwas, das man vorher übersehen hat.

Die Illustrationen sind detailreich und lebendig. So ein klassisches Wimmelbuch-Gefühl, bei dem man jedes Mal etwas Neues sieht.

Schön auch: Manche Figuren begleiten einen durch mehrere Seiten. Kein großes Erzählen, eher ein leiser roter Faden.

Für mich so ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt. Kurz reinschauen funktioniert genauso wie sich länger darin verlieren.

Ein Tag im Museum. Cynthia Cliff. Erschienen bei Prestel. 14 Seiten mit farbigen Abbildungen. Ab 2 Jahren. 

.press sample + affiliate links.