Mama, Papa, ab ins Bett! liest sich schnell und macht sofort Spaß.

Es geht ums Zubettgehen. Dieses tägliche Ritual, das selten so ruhig abläuft, wie man es sich vornimmt. Noch ein Glas Wasser, noch eine Idee, noch kurz irgendwas erzählen – man kennt es.

Der Twist: Diesmal sind es die Eltern, die nicht schlafen wollen. Sie stehen immer wieder vor der Tür, haben Ausreden, neue Einfälle, noch schnell etwas Wichtiges. Und das Kind? Eigentlich längst bereit für Ruhe.

Was gut funktioniert: diese Umkehr. Kinder erkennen alles wieder, nur anders herum. Dadurch wird’s witzig, ohne belehrend zu sein.

Gleichzeitig steckt viel Alltag drin. Dieses typische Abend-Hin-und-Her zwischen Müde sein und nochmal aufdrehen. Genau das trifft das Buch ziemlich gut.

Für mich so eines, das man gerne abends liest, weil es die Situation ein bisschen auflockert – und dann doch Richtung Schlaf führt.

Mama, Papa, ab ins Bett! Von Muriel Zürcher und Stéphane Nicolet. 32 Seiten mit farbigen Abbildungen. Ab 4 Jahren. Erschienen bei dtv.

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